24 Juli 2012

Die Mär vom Rettungsschirm ESM

Diesmal sind es keine nackten Garantien wie beim Vorgänger EFSF, sondern richtig Bares, mit dem der ESM ausgestattet wurde. 700 Milliarden echte Kohle, davon 80 Milliarden Bares, damit müsste man doch strauchelnden Ländern schnell wieder auf die Beine helfen können. Sollte man meinen.
Wenn man jedoch berücksichtigt, dass die Länder, die den Topf füllen müssen, dies über gepumptes Geld machen müssen, weil keiner die Milliarden mal so rumliegen hat, wird man schon nachdenklich.
Wenn man außerdem sieht, dass die hilfsbedürftigen Länder ihr Sozialnetz drastisch beschneiden müssen, um in den Genuss der Rettungskohle zu kommen, dann ist das nicht mehr lustig. Denn hier trifft es die, die ohnehin nix haben.
Dafür kommen dann die notleidenden Banken in den Genuss der Stützung.
Und diese Kredite wird das Land, das ansonsten vor dem Staatsbankrott stünde, wieder zurückzahlen, weil es ihm durch diese weitere Kreditaufnahme schnell wieder besser geht.
Wer das glaubt, der heißt Linus - und glaubt an den Osterbeagle.


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