03 Januar 2012

Deutschland glaubt ....

Habe gerade ganz ungläubig lesen müssen, das sich die Verteilung auf die Konfessionen in Deutschland schon sehr gewandelt hat. Die Wahl gewonnen haben die Konfessionslosen, die mittlerweile 34,6% der Bevölkerung ausmachen.Katholiken (29,7%) und Protestanten (29,6%) folgen fast gleichauf. Nach den Muslimen mit um die 5 % teilt sich der Rest auf viele kleine Splittergruppen auf.
Die weiter anhaltende Menge der Austritte aus den sogenannten christlichen Kirchen wird wohl dazu führen, dass bald die Hälfte der Menschen in Deutschland konfessionslos sein wird.
Berücksichtigen muss man dabei, dass es sich hier nur um die offiziellen Mitgliedszahlen der Gemeinschaften handelt. Schaut man in Form von Befragungen dahinter, findet man heraus, dass von den verbliebenen Mitgliedern nur ca. 20% die Grundüberzeugungen des Glaubensbekenntnisses teilen und das noch weniger regelmäßige Kirchenbesucher außerhalb von Weihnachten und Ostern sind.
Vergeblich suche ich bisher nach einer Statistik über die Konfessionslosen. Wie viele von Ihnen glauben an eine übergeordnete Instanz, nennen sie vielleicht sogar Gott, und können sich nur nicht mehr mit den jahrhundertealten Lügen und Verbrechen der Amtskirchen identifizieren? Ich steh doch bestimmt nicht alleine damit.
Leider ist es auch nicht so, dass alle, die aus den Kirchen austreten, automatisch nur noch humanistische Ziele verfolgen. Wenn man die Welt mit klaren Augen beobachtet, glaubt man doch einen zunehmenden Trend zum Gott des Materiellen, der Konsumsucht und des Egos festzustellen. Und das hieße dann den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.

Die Zahlen stammen aus Beiträgen von Michael Schmidt-Salomon und Wikipedia.