08 Dezember 2016

Erzählungen aus dem Haus der Gestrandeten


Ein Morgen mit Bully

Es hätte ein Novembermorgen wie viele andere sein können. Wäre der gestrige Abend nicht so extrem ausgeufert, dann hätte er wenigstens zwei, drei Stunden Schlaf gehabt. Eine knappe Stunde wurde daraus, zu wenig. Der Wecker holte Mike zu schnell und zu brutal wieder zurück. Dafür bezahlte er mit seinem mechanischen Leben. Nachdem Mike mehrfach hektisch und vergeblich den Knopf zum Ausstellen gesucht hatte, landete der Wecker krachend an der Wand. Es war ein schöner großer Wecker mit 2 metallenen Klingeltöpfen, die von dem dazwischen verankerten Hämmerchen zu einem Höllenlärm getrieben wurden. Das Mike überhaupt den Weg aus dem Bett schaffte, war nur der Tatsache zu verdanken, dass der Dreckswecker nach dem Aufschlag zu Boden fiel und dort weiter kroch und zockelte und erbärmliche Töne von sich gab, wie ein verendendes Tier. Ein abgeschossener Vogel, der im Todeskampf um sich schreit, nicht mehr laut, aber dafür mit diesem unerträglichen hohen Schriebsen, das ihm keine andere Wahl ließ als aufzuspringen und seiner Wut freien Lauf zu lassen. Beim finalen Barfußtritt auf das scheppernde Etwas riss er sich auch noch die Ferse auf. Er blutete. Aber wenigstens war jetzt Ruhe.
Er setzte sich auf die Bettkante, holte tief Luft und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, mit gefühlten 2 Restpromille im Blut und einem stechenden Schmerz im Fuß gar nicht so einfach. Weckerklingeln bedeutete: 4 Uhr morgens. Bis halb 5 mussten sie den Wagen in der Firma abholen. Das hieß: 5 Minuten für Katzenwäsche, anziehen, 1 Liter Wasser aus dem Kran trinken, 1 Liter aus der Blase ins Klo lassen, und gegenüber bei Kalli klopfen.
Dort herrschte schon helle Aufregung. Das tägliche Spiel der Eskalation hatte seinen immer gleichen Lauf bereits begonnen. Elke war beim Versuch, ihren Lebensabschnittsgefährten zu wecken, schon bei wüsten Drohungen angekommen. Das hieß: Gleich kommt die nächste Stufe, kaltes Wasser in Kallis schlafendes Gesicht. Das wiederum brachte stets als Gegenreaktion zuerst sein wütendes Gebrüll, nach der zweiten Kaltwasserspülung Schläge und Elkes Geheul. Mike konnte das heute nicht ertragen. Er sagte zu Elke: „Ich geh allein los, bin in einer halben Stunde mit dem Wagen da“ und machte sich auf den Weg. 20 Minuten Fußweg zur Arbeit, heute durch einen fiesen kalten Nieselregen, der ihm auch die letzte Hoffnung auf einen halbwegs guten Tag raubte. Ein Auto konnte sich keiner von ihnen leisten, es war ein schlecht bezahlter mieser Teilzeitjob, die Kohle reichte grad zum Leben.
Mit jedem Schritt nahmen Kälte und Nässe ein Stück Besitz von seiner Kleidung, mit jedem Atemzug an der frischen Luft wich der Restalkohol mehr aus seinem Körper und er fror wie ein Schneider.
Als er erschöpft und fertig am Haus des Firmeninhabers ankam, galt es nur noch eine Herausforderung zu meistern: Er musste den Wagen aus dem Hof holen. Eigentlich kein Ding, den Schlüssel für das schmiedeeiserne Hoftor hatte er an seinem Bund. Jedoch lauerte in diesem Hof ein Hund. Bully hieß er, ein passender Name. Die Familie des Inhabers hatte ihnen beim Antritt ihres Jobs versichert, dass der Hund jeden Abend von ihnen persönlich im Zwinger eingeschlossen werde, sie bräuchten sich keine Sorgen zu machen. Sorgen machte Mike vor allem, dass dieses Tier weniger einem Hund glich als einer mannsgroßen Mordmaschine. Da diese Bestie bei jeder kleinsten Bewegung wie ein tollwütiger Ork gegen den Zaun seines Zwingers sprang, war sie zum Glück gut zu orten. Mike hatte trotzdem einen Mordsschiss vor dem Hund. Er hatte es einmal erlebt, dass die Besitzer vergessen hatte, Bully abends wegszusperren. Und an jenem Morgen war der Mörderhund nicht gegen den Zaun seines Zwingers gesprungen, sondern gegen das schmiedeeiserne Tor, als Mike sich diesem näherte. Die Vorstellung, das Tor wäre dabei aufgegangen, hatte ihn danach einige Nächte lang bis in seine Träume verfolgt.
Aber an diesem Morgen war alles anders. Kein Geräusch aus dem Hof. Oh Gott, was war das denn nun? Mike klopfte vorsichtig mit dem Schlüsselbund an das Eisentor. Keine Reaktion. Er spinzte durch die Stäbe, doch es war noch viel zu dunkel, um irgend etwas im Hof erkennen zu können. War der Köter tot? Bully war bisher nie durch Verschlagenheit, sondern eher durch pure Aggression aufgefallen. Kaum vorstellbar, dass der wirklich irgendwo lauerte. Wenn er da war, musste er Mike gehört haben. Oder hatten ihn die Firmeninhaber bei einer ihrer exzessiven Feten besoffen gemacht und er schlief irgendwo seinen Rausch aus? Mike fiel nichts anderes ein, als sich langsam vorzutasten. Er entriegelte das Schloss, und begann das Tor millimeterweise zu öffnen. Immer noch keine Reaktion aus dem Hof. Als das Tor soweit geöffnet war, dass er gerade seinen Kopf hätte durchstecken können, blickte er direkt in 2 glühende Kohlen und ein heißer Atem schlug ihm knurrend ins Gesicht. Mike blieben für einen Sekundenbruchteil Herz und Verstand gleichzeitig stehen und er riss in jäher Panik das Tor mit Gewalt zu. Im gleichen Augenblick versuchte sich Bully durch den geöffneten Türspalt auf ihn zu stürzen. Dabei wurde sein weit aufgerissenes Maul kurz in der Tür verklemmt und die Kreatur explodierte in wütendem Schmerz.
Mike stand mit weit aufgerissenen Augen vor dem Tor und irgendetwas in ihm schaltete alle Empfindungen ab. Das war eindeutig zu viel für einen Tag wie diesen. Er spürte nichts mehr, ein taubes Gefühl durchströmte ihn bis in die Zehenspitzen. Bully lag blutend und wimmernd hinter dem Tor. Mike empfand weder Kälte noch Angst, als er das Tor öffnete und  mechanisch durch den Hof stapfte. Bully sah kurz  zu ihm auf und verzog sich dann ängstlich heulend in den Zwinger. Dieser Hund konnte ihm keine Angst mehr machen. Zumindest heute nicht.
Mike schnappte sich den Pickup und düste los. Eigentlich sollte er jetzt Kalli abholen, doch heute drehte er seine Runde lieber alleine. Denn das Elend um Kalli und Elke würde er heute nicht auch noch ertragen können.

Als sein Chef ihn nach der Schicht fragte, was denn morgens losgewesen sei, zuckte er nur mit den Schultern und sagte „Einfach ein Scheißtag heute.“

06 November 2016

Wochenende der Zukunft

Die Zukunft war auf vielfältige Weise das beherrschende Thema des bisherigen Wochenendes. Am Freitag starteten Fabienne und ich mit der Ergebnispräsentation des Andernacher Leitbilds 2030 "Expedition Zukunft". Ich muss gestehen, ich hätte mir mehr erhofft. Eine größere Bürgerbeteiligung bei der Ermittlung der Zukunftswünsche, einen höheren Anteil von Andernachern (52%) bei der Befragung, ein größeres Interesse an der Bekanntgabe der Ergebnisse. Die Mittelrheinhalle war vollbestuhlt, aber nur spärlich gefüllt.
Ob es daran lag, dass der Termin erst 3 Tage vorher in der Presse veröffentlicht wurde, ob die Mehrheit der Andernacher das Projekt Leitbild in der Form nicht trägt, oder ob es den meisten Andernachern egal ist, wie es in ihrer Stadt weitergeht, ich kann's nicht sagen. Viel Überraschendes war auch nicht in den Ergebnissen zu finden. Die Wünsche der Bürger ähnelten denen in anderen Städten, bessere Freizeitmöglichkeiten in der Innenstadt wünscht man sich, eine Belebung des Einzelhandels ebenso. Der beliebteste Leitspruch ist "Andernach, die essbare Stadt". OB Hütten moderierte in gewohnt lockerer Art, am Ende wurden die Losnummern der Tombola-Gewinner gezogen, keiner der Gewinner war anwesend. Höflicher Beifall, Ende der Veranstaltung.
Danach war die Lange Lesenacht, die wir eigentlich besuchen wollten, bereits in der zweiten Hälfte, so dass wir uns entschlossen, den Abend lieber bei Rossana mit Pizza und Salat ausklingen zu lassen.
Zukunft ist auch Fabiennes geplanter Südafrika-Aufenthalt nach dem Bachelor, der leider immer noch nicht endgültig bestätigt ist.
Der freundliche Roboter
Heute gab es in der Nacht der Technik noch viel mehr Zukunft zu bestaunen. Während Fabienne der Abenteuerlesung von der Titanic lauschte, wurde ich von BauKo-Solar über die Möglichkeiten von Photovoltaik in Kombination mit Akku und Wärmepumpe informiert. Den aktuellen Stand im Bereich "Künstliche Intelligenz in Smart Machines" beleuchteten Dr. Ulrich Eberl und Prof. Dr. Ulrich Furbach auf sehr anschauliche Art und Weise, Thilo Kaupisch vom DLR nahm uns mit ins All auf den Spuren von R2D2.
Aliens im Rhein
Dr. Eberl teilte mir im Anschluss zu meiner Beruhigung mit, dass die Asimov'schen Robotik-Gesetze in der Wissenschaftsszene tatsächlich ein Maßstab sind, an dem sich viele orientieren, wenn auch heiß diskutiert, da die Militärforschung naturgemäß andere Ansichten hat über die "License to Kill".
Nach soviel Information tat ein Aufenthalt im kleinen Cafe gut, viel Input erfordert irgendwann viel Pause und mindestens einen Espresso. Zum Abschluss lauschten wir Dr. Franz Schöll bei der Geschichte der Aliens im Rhein.

Nun sind zwei schöne Tage vorüber, ich bin bettmüde und freue mich auf meine Zukunft.

31 Oktober 2016

Marius un-plaqued

Die große Werkschau des dürren Herings ist angelaufen. Er geht langsam auf die 70 zu und inszeniert sich mal wieder selbst. Ich hab das MTV-Konzert nicht gesehen, konnte aber gestern Abend Teile einer Doku verfolgen und heute bei Facebook Tausende Kommentare dazu sehen (gelesen hab ich nur einen Teil davon).
Er polarisiert, die Emotionen bei Fans und Gegnern schnellen hoch. Manch einer kriegt Plaque beim heutigen Marius. Sobald auf einer Fanseite nach vielen Liebes- und Vergötterungsbekundungen EINER schreibt, er könne den Typ nicht ab und halte ihn für ein arrogantes geldgeiles Arschloch, wird er umgehend als dumm, krank, empathielos oder menschenverachtend beschimpft. So weit so gut, das unterscheidet sich wahrscheinlich nicht von der Fanseite eines Costa Cordalis oder einer Helene Fischer. Ich widerstand der Versuchung, so etwas wie einen "vernünftigen" Kommentar zu schreiben und überlege nun selbst, wie es um mein eigenes ambivalentes Verhältnis zu diesem Künstler bestellt ist.
Als mein Kumpel Franz damals die LPs Pfefferminz, Sekt oder Selters, und Stinker in unsere erste WG mitbrachte, war er mir ein wenig suspekt. Der Marius, nicht der Franz natürlich. Den TAXIMANN aus seiner ersten LP grölten wir alle mit, der war ein Renner in der Musikbox unserer Stammkneipe. Und JOHNNY WALKER bot sich ebenso zum Suffgrölen an. MIT PFEFFERMINZ BIN ICH DEIN PRINZ war einfach frech und witzig, jedoch mit SEXY und DICKE tat ich mich sehr schwer, das schreckte mich eher ab. GERTI hingegen fand ich sehr originell.
Erst 5 Jahre später, als mich die LP Das Herz eines Boxers völlig flashte, fiel mir auf, das auch auf den eben genannten Alben auch Perlen wie GUTE NACHT, HERMANN oder DER JUNGE AUF DEM WEIßEN PFERD zu finden waren. Bei allem, was mir in diesen ersten 10 Jahren so gefiel, wirkte Marius auf mich immer so, als müsse er sich nicht verstellen, als sei der rotzig-trotzige Schmock wirklich ein Teil von ihm. Das wirkte natürlich manchmal provokativ, manchmal arrogant, manchmal beides zusammen, aber es fühlte sich echt an. Der kleine Möchtegern-Rocker, unbeholfen, mit Schiss in der Buxe, den er mit lautem Singen übertönt. Ich zeig's euch! Mich kriegt ihr nicht klein! Theo gegen den Rest der Welt. "Was iss'n das für'n lahmer Zock hier!". Diese sympathische Form der Arroganz des Underdogs fasziniert mich bis heute.
Allerdings habe auch ich mich fremdgeschämt, als ich irgendwann seine optische Wandlung zum blasierten Lackaffen im weißen Armani mit ansehen musste, auch ich habe ihn damals stante pede aus dem Kreis meiner Helden verbannt.
Marius 2008
Irgendwann las ich dann wieder ein Interview mit ihm und hatte das Gefühl, dass die Lackaffen-Armani-Attitüde eigentlich nur ein Ausdruck dessen ist, was er schon immer war: Der kleine Underdog, trotzig-rotzig, wenns ums Auflehnen gegen das Establishment geht, der aber sehr unbeholfen ist, wenn er plötzlich selbst Teil dessen geworden ist, was er vorher angerotzt hat.
Und dieses Gefühl höre ich immer noch aus vielen Dingen raus.
WEIßT DU DASS ICH GLÜCKLICH BIN:
"... und ich glaub nicht an Götter, die mit der Hölle mir droh'n! ...."
"....und der Neid wird im Meer verglühn, WEIL ICH WILL, dass es das gibt!....."

Aber auch FREIHEIT, ES GEHT MIR GUT, NARBENHERZ, LASS UNS LEBEN, WIEDER HIER, NIMM MICH MIT, DEPRESSION, ES GEHT WEITER, GANZ UND GAR und einige andere sind wirkliche Lieblingslieder von mir geworden. Seither wirkt die vermeintliche Arroganz auf mich eher so, als sei es die alte Rebellenpose und er merkt einfach nicht, wie albern die im Armani-Look wirkt. Und so mag ich diese Songs und auch ihn weiterhin. Lasst ihn ruhig manchmal arrogant wirken. Er darf das!

06 Oktober 2016

Der große Blick - vor und zurück

Heut Abend bin ich bei einer kleinen Ägypterin im Internet über einen Sinnspruch gestolpert, der mich sehr berührt hat:

Das Ziel eines glücklichen Lebens? 

Denken was wahr,
fühlen was schön,
und wollen was gut ist.
(Platon)

Das ist ein schönes Ziel, das wahrscheinlich kein fehlbarer Mensch jemals erreichen wird, aber in die Richtung dieses Ziels zu gehen, fühlt sich für mich super gut an.

Zu erkennen, was wahr und was unwahr ist, kann schon manchmal schwierig sein. Es hat auch niemand gesagt, dass es einfach ist. Danach zu suchen, fühlt sich richtig an. Dabei zu erkennen, dass es verschiedene Wahrheiten gibt, ist wichtig. Sich nicht zu belügen mit seinen eigenen Gedanken, das kann man üben.
Was schön ist, empfindet auch jeder anders. Es gibt z.B. optisch kosmetische Schönheiten, die empfinden manche Menschen als schön. Auf mich wirkt eher eine Ausstrahlung, die von innen kommt, magisch anziehend, das ist für mich schön. Ich zitiere hier nochmal meinen Lieblings-Herbie in seinem Lied über die Stadt, die wir lieben:

Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau,
Du liebst Dich ohne Schminke!
Bist ne ehrliche Haut, leider total verbaut,
aber grade das macht Dich aus!

Diese Art der Schönheit berührt mich am meisten.
Beim Erkennen von Gut und Böse neige ich zur uralten Erkenntnis: Eigentlich weiß jeder grundsätzlich, was gut und was böse ist. Das ist in uns verankert, und auch wenn wir manchmal tief in uns hineinblicken müssen, können wir es sehen, wenn wir wollen.

Das ist mein Blick nach vorn, so will ich versuchen, durchs Leben zu gehen. Gleichzeitig bin ich durch meine Schreiberei auch wieder mit der Retrospektive beschäftigt. Da wurden alte Geschichten wieder aufgerührt, die ich längst verarbeitet glaubte. Da zeigen mir alte Geschichten beim Niederschreiben plötzlich neue Aspekte, die bisher für mich im Verborgenen lagen, die ich trotz mehrfachem Hinschauen einfach nicht gesehen hab.
Insbesondere wird mir anhand einiger Episoden meines Lebens bewusst, wie gut andere Menschen zu mir waren, wie oft mich Freunde und Bekannte aufgefangen haben, über vieles großzügig hinweg gesehen haben, was ich so alles an Mist fabriziert habe. Mir wird immer mehr klar, wie wenig ich bisher zu schätzen wusste, was Andere mir an Hilfe gaben, wie selbstverständlich das für mich war. Ja, wie berechnend ich das teilweise in die Wege geleitet habe, um hinterher drüber weg zu sehen. Das tut im Rückblick schon weh.
Heute ist das Meiste nicht mehr zu korrigieren, zu entschuldigen, gut zu machen. Manch einer der Helfer lebt gar nicht mehr. Und es wär auch blöd, 35 Jahre später zu jemand "Sorry" zu sagen. Heute kann ich wahrscheinlich nur versuchen, das Leben anders anzugehen und zu zeigen, dass ich auch anders kann. Und zu wissen um die eigene Fehlbarkeit und Selbstgerechtigkeit. Ich hör dabei gern meinem alten Idol Georg Danzer zu, der sich schon sehr früh über sowas Gedanken gemacht hat in seinem Lied

Traurig aber wahr
DASS DER MENSCH GERN GUAT SEI MÖCHT
HÜLFREICH, EDEL UND GERECHT
DASS IN IHM EIN ENGEL STECKT
UND ER NUR DEN TEUFEL WECKT
DASS ER A GEWISSEN HAST
DAS IHM NIE DES FALSCHE RAT'
DASS ER ABER DRÜBER LACHT
UND ERST RECHT DES FALSCHE MACHT
UND DASS I TIAF IN MIR DRIN
SÖWA SO EIN OASCHLOCH BIN
TRAURIG ABER WAHR